Für den aktiven Zeitvertreib gibt es eine Tischtennisplatte sowie ein Badminton- und Volleyballfeld (kostenloser Schlägerverleih an der Rezeption). Ein Billard-Tisch ist ebenfalls vorhanden und kann gegen Gebühr benutzt werden. Angesichts des schlechten Zustands der Queue sind $3.5 für die halbe Stunde viel Geld; ebenfalls unschön ist, daß man nach abgelaufener Zeit mit einem Schlag im Dunkeln steht.

Ebenfalls gegen Gebühr kann man Wasserski laufen, Banana-Boat fahren, mit dem Katamaran zur Nachbarinsel Rannahli segeln oder surfen gehen (alles an der Surfschule neben der Blue-Lagoon-Bar möglich, wurde zu unsere Zeit aber kaum genutzt).

Das Unterhaltungprogramm (Fisherman's Bar, 21:30 Uhr):
(04/2002: lediglich die Abfolge hat sich inzwischen etwas geändert, inhaltliche Änderungen nur marginal)

Es gibt keine professionelle Animation auf der Insel; das Programm wird vom Personal organisiert und durchgeführt.

MO: Krabben-Rennen/Tischtennis-Turnier (wöchentl. Wechsel)
DI: Videofilm/ Bingo (wöchentl. Wechsel)
MI: Live Musik (das Management der Insel singt selbst)
DO: Tauch-Video + Mr. Bean
FR: Disco
SA: The Sarong & Coconut Show
SO: Karaoke

Angebotene Ausflüge:
(Preise & Angebot Stand 04/2002)


Wir selbst hatten den Schnorchelausflug und das Island Hopping mitgemacht; hier ein kurzer Bericht:

Island Hopping:

Die Island-Hopping-Tour wird jeden Mittwoch angeboten. Als erstes wird die Einheimischen-Insel Maafushi angefahren(ca. 50 Minuten), auf der man etwas über das Leben der Malediver erfährt und auch Souvenirs kaufen kann - aber Achtung: Preise vergleichen, denn vieles wird dort deutlich teurer angeboten als in den Insel-Shops ! Nach diesem Abstecher geht es zu der nur 10 Minuten von Maafushi entfernten Touristen-Insel Biyadoo am östlichen Außenriff des Süd-Male-Atolls. Dort hat man Gelegenheit zum schnorcheln oder zu einem Insel-Rundgang auf dem 880m langen und mit Meter-Angaben versehenen Jogging-Rundpfad.
Nach diesem Abstecher geht es zum Mittagessen auf eine unbewohnte Insel; da man dort der prallen Mittagssonne kaum entgehen kann und die mitgebrachten Sonnenschirme nur selten ausreichen, sollte man diesen Ausflug nicht gleich in den ersten Tagen seines Aufenthaltes mitmachen !
Von der unbewohnten Insel aus kann man nun entweder durch die herrlich flache und korallenfreie Badelagune zur Nachbarinsel Fun Island (Bodufinolhu) schwimmen (oder gehen) oder sich per Boot dorthin bringen lassen. Dort kann man sich dann die Insel anschauen oder am 200m entfernten und über einen langen Anlegesteg erreichbaren Hausriff schnorcheln.

Biyadoo:

Biyadoo ist eine runde Insel und mißt ca. 400m im Durchmesser. Von außen sieht sie mit den vielen Palmen Fihalhohi sehr ähnlich, bei einem Rundgang erkennt man aber, daß sie weniger naturbelassen ist und die Bepflanzung künstlich angelegt ist (ähnelt an manchen Stellen einem Tropischen Garten in Deutschland). Die Sandwege sind mit großen Betonkanten künstlich eingefaßt, der Strand an manchen Stellen durch eine Betonmauer vor dem Abfluß ins Meer geschützt. In der Mitte der Insel befindet sich ein großer Fußballplatz sowie ein Gewächshaus (!?) und ein großer, stinkender Müllberg.
Biyadoo ist eine der wenigen Inseln mit klimatisiertem Restaurant. Die Unterbringung der Touristen erfolgt in sechs zweigeschossigen Gebäuden mit je 16 Zimmern - ausnahmsweise hat hier derjenige Glück, der keine Terasse hat, denn dort übertönen die in Kopfhöhe angebrachten Ventilatoren der Klimaanlagen sogar das Rauschen des nur 10m entfernten Wassers.

Die Nachbarinsel Villivaru (Bild links) liegt direkt gegenüber Biyadoo und kann auch mitbenutzt werden, soll heißen, man kann das gebuchte Mittagessen auch auf der Nachbarinsel einnehmen bzw. dort schnorcheln. Ein Transfer findet mehrmals täglich statt.

Fun Island:

LTI Villa Fun Island hat den Charme einer DDR-Plattenbausiedlung. Die älteren Vierer-Reihen-Bungalows ähneln Fertiggaragen und wir hielten sie anfangs ernsthaft für die Unterkünfte des Personals; diese haben aber gegenüber den neueren Doppelgaragen auf der anderen Hälfte der Insel den Vorteil, durch hohe Palmen vor der Sonne geschützt zu sein.
Fun Island bietet den Touristen solch unverzichtbare Dinge wie einen Juwelier (!) und hat außerdem gesalzene Preise: für eine Pina Colada zahlt man $10 gegenüber $6.5 auf Fihalhohi, der fast identische Island-Hopping-Ausflug wird mit $40 statt $25 berechnet und die Einkaufstour nach Maafushi kostet $30 (Transfer: 15 Min.) gegenüber der von Fihalhohi angebotenen Tour nach Guraidhoo (Transfer 50 Min., nur 10 Min. von Maafushi entfernt) mit $16.
Die Insel war bisher nur ca. 40-60m breit - zu unserer Zeit wurde die Insel-Breite gerade mit Sand aus der Lagune verdoppelt. Wo vorher die Bungalows fast direkt am Wasser standen, muß man jetzt ca. 30 Meter aufgeschütteten Korallen-Sand überqueren - dieser ist so stark mit Korallen und Muschelresten durchsetzt, daß nur die wenigsten hier auf Badeschuhe verzichten können. Da man noch dabei war, die zum Außenriff gelegene Seite aufzuspritzen, war die dort gelegene flache Badelagune eine einzige Dreckbrühe.